Mittwoch, 24. Februar 2016

Cybersecurity "Made in Westfalen" #2

Von Ralf Keuper

Vor einiger Zeit hatte ich mich auf diesem Blog in Cybersecurity "Made in Westfalen" etwas intensiver mit den verschiedenen Unternehmen und Forschungsinstitutionen in Westfalen aus dem Umfeld der Cybersecurity beschäftigt. Zwischenzeitlich liegt eine Diplomarbeit vor, die sich dem Netzwerk der Bochumer IT-Sicherheitbranche widmet. Das Dokument, das die wesentlichen Ergebnisse zusammenfasst, ist im Netz frei zugänglich. Darin wird u.a. festgestellt:
Die Rhein-Ruhr-Region und besonders die Stadt Bochum haben erhebliche Stärken im IT-Sicherheitsbereich, die allerdings bisher nur unzureichend vermarktet werden. Das Potenzial von Alleinstellungsmerkmalen wie dem Zentrum für IT-Sicherheit wird nicht vollständig ausgeschöpft. Insgesamt basiert das Standortmarketing im Themenfeld IT-Sicherheit bisher hauptsächlich auf einem durch Bochum2015 entwickelten Flyer, der erst 2008 fertiggestellt wurde. Ein einheitlicher Internetauftritt aller Clusterakteure könnte nicht nur die Wahrnehmung der regionalen Stärken erhöhen und potenziellen Kunden und Investoren als Anlaufstelle dienen, sondern auch für den internen Informationsaustausch und die weitere Vernetzung genutzt werden. Gerade aufgrund des Know-how der Unternehmen im IT-Bereich ließe sich ein professioneller Internetauftritt sicherlich schnell und kostengünstig implementieren.
Erst gestern machte der Beitrag Chancen durch Digitalisierung für Revier-Unternehmen auf das Potenzial der Region im Bereich Softwareentwicklung und Wirtschaft 4.0 aufmerksam. Um die Chancen nutzen zu können, ist jedoch ein Mindestmaß an Kooperation und Koordination nötig, welche wahrlich nicht zu den Stärken des Ruhrgebiets gehören und mit dazu beitragen, dass die Region beim Strukturwandel nur mäßig voran kommt. 

tieren. Darübe

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