Samstag, 21. Dezember 2013

Bökendorfer Romantikerkreis

Von Ralf Keuper

Schloss Bökerhof bei Brakel (Kreis Höxter) war im 19. Jahrhundert ein beliebter Treffpunkt einiger namhafter Vertreter der Deutschen Romantik. Annette von Droste-Hülshoff, deren Mutter Therese von Haxthausen in Bökendorf aufwuchs, verdankte dem Kreis u.a. die Anregung für ihren schriftstellerischen Erfolg Die Judenbuche.  Auf Wikipedia heißt es zum Bökendorfer Romantikerkreis:
Das Herrenhaus Bökerhof war im 19. Jahrhundert der Mittelpunkt des „Bökendorfer Romantikerkreises“ (1810 – 1834) mit den Schwestern Jenny und Annette von Droste-Hülshoff, den Brüdern Jacob und Wilhelm Grimm, Clemens Brentano und Josef GörresSchöpfer dieses literarisch ambitionierten Kreises waren insbesondere die Brüder Werner und August von Haxthausen, aber auch deren Schwestern Anna, Ludowine und Ferdinandine gehörten zu dieser Gemeinschaft. Die Dichter Heinrich Straube, August von Arnswaldt, August Heinrich Hoffmann von Fallersleben und Luise Hensel schlossen sich um 1820 diesem Kreise an. Die Brüder Grimm sammelten in Ostwestfalen Märchen, Sagen und Volkslieder. Annette von Droste-Hülshoff erfuhr durch Erzählungen am Bökerhof und aus den Aufzeichnungen ihres Onkels August Franz von Haxthausen, der „Geschichte eines Algierer Sklaven“ (1808), von einem authentischen Kriminalfall aus dem Raum Bökendorf zum Ende des 18. Jahrhunderts, den sie in ihrer Novelle „Die Judenbuche“ (1842) literarisch verarbeitete. Der Bökerhof und somit auch Bökendorf waren die Ausgangspunkte langjähriger persönlich-literarischer Beziehungen.[3]
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